Sonntag, 18. April 2010

3PWC goes Wachau und Kamptal

Am 30. April ist es wieder soweit: 3 PWC bricht auf Richtung Österreich. Denn dort finden am 1. und 2. Mai in der Wachau der so genannte "Weinfrühling" und im Kamptal die "Tour de Vin" statt.


Bei über 100 Mitgliedern der Vinea Wachau, darunter die Weingüter Alzinger, Hirtzberger, Knoll, F.X. Pichler, Rudi Pichler, Prager, und viele mehr, kann man den neuen Jahrgang verkosten, persönliche Gespräch mit den Winzern führen - und natürlich Weine direkt ab Hof einkaufen.

Auch im Kamptal - quasi nebenan - laden die Traditionsweingüter zur 16. Tour de Vin. Das Motto "kosten - plaudern - kaufen".

Wir sind gerade dabei unsere Auswahl der zu besuchenden Weingüter und Winzer zu treffen - schließlich wollen wir auf jeden Fall bei unseren "alten Bekannten" den neuen Jahrgang verkosten, aber natürlich auch Neues entdecken. Zwei Tagen, Hunderte Weine. Keine leichte Aufgabe ... :-)

Infos unter:

Eindrücke vom letzten Mal:
 
Mr. Price & Miss Cooper im Weingut Prager beim Verkosten

 
Steffen Röll mit Mr. Price & Mr. Waterhouse im Keller des Weinguts Jurtschitsch

Mr. Price & Mr. Waterhouse bei der Arbeit

Samstag, 10. April 2010

Verkostung am 09.04.10:
Deutschland - Österreich - Highclass


Wie wir verkosten:
Für gewöhnlich in einem Vierer-Flight, sprich: vier verschiedene Weine gegeneinander. Unsere Reihenfolge: sehen - riechen - schmecken, d.h. wir beurteilen die Farbe und Reinheit des Weines im Glas, riechen dann zuerst ins ungeschwenkte Glas (= erste Nase), bevor wir schwenken um die zweite Nase zu beschreiben. Schließlich beschreiben wir unsere Eindrücke der Weine am Gaumen.

1. Ott, Grüner Veltliner Fass 4, 2008, 12,5%
    Feuersbrunn, Wagram/Österreich
2. Neumeister, Sauvignon Blanc Steirische Klassik, 2008, 12%
    Straden, Südoststeiermark/Österreich
3. Müller-Catoir, Grauburgunder Herrenletten Spätlese, 2007, 14,5%
    Haardt, Pfalz/Deutschland
4. Heymann-Löwenstein, Riesling Röttgen 1. Lage, 2006, 13,5%
    Winningen, Mosel/Deutschland

Farbe:
1. hellgelb mit gräulich-bräunlich-grünlichen Reflexen
2. glanzhell (hellster im flight)
3. hellgelb (zweithellster im flight)
4. goldgelb mit bräunlichen Reflexen

Erste Nase:
1. cremig-mineralisch, reife Birne
2. Stachelbeere, Brennessel, exotisch, Paprika
3. Butterscotch, Vanille, Röstaromen - nicht fett, sondern elegant
4. reif, leicht floral

Zweite Nase:
1. zart, mineralischer als zuvor, frisch, schmelzig, weniger Birne, Anis
2. changiert zwischen grünen Aromen und Exotik, dann Johannisbeere
3. wie erste Nase, plus Rosine und Dörrobst, dann pudrig
4. unverändert

Gaumen:
1. anfangs leicht süßlich, dann aber Zitrusnoten im Abgang; spricht unterschiedliche Partien an -> unser Bild: Birnensorbet
2. rote Johannisbeeren, im Abgang: gelbe Paprika
3. Röstaromen, Banane -> fanden Nase vielversprechender, schmeichlerischer
4. anfangs Alterston, dann frischer nach Orange, Mandarine (lt. Cooper); zu viel Firnisnoten (lt. Price)


FAZIT:

Unser klarer Preis-Leistungs-Sieger: Fass 4 von Ott! Am kontroversesten wurde Röttgen von Heymann-Löwenstein diskutiert: trotz wärmster Empfehlung aus dem Weinhandel konnten wir uns für diesen sehr hochpreisigen Riesling nicht wirklich begeistern.


Infos:
http://www.ott.at/
http://www.neumeister.cc/home/front_content.php?idcat=34&client=1&lang=1
http://www.mueller-catoir.de/
http://www.heymann-loewenstein.com/

Samstag, 3. April 2010

Verkostung am 02.04.10
Vier Sorten Österreich Highclass


1. Schmelz, Weißburgunder Postaller Smaragd, 2006, 13,5%
    Joching, Wachau/Österreich
2. Prager, Riesling Achleiten Smaragd, 2006, 13,5%
    Weissenkirchen, Wachau/Österreich
3. Hirtzberger, Grauburgunder Pluris Smaragd, 2006, 14%
    Spitz; Wachau/Österreich
4. Jurtschitsch, Grüner Veltliner Schenkenbichl, 2006, 14,5%
    Langenlois, Kamptal/Österreich

Farbe:
1. strohgelb, grüne Reflexe
2. goldgelb
3. altgold, rötliche Reflexe
4. goldgelb

Erste Nase:
1. Pfirsich, Blüten, Mineralik
2. Säure, Steinobst (weißer Pfirsich), Guave, exotische Früchte
3. schmelzig, fett -> unser Bild: Honigbrot
4. Stein, Mineralik, Kräuter

Zweite Nase:
1. zart, Pfirsich, staubige Mineralik, grüne Frucht
2. überreife Frucht, Hauch von Benzin (Firnisnote)
3. karamellig -> unser Bild: Karamell Sundae
4. Röstaromen, buttrig, Butterscotch, Kräuter

Gaumen:
1. voller Körper, nicht zu schwer, gut eingebundene Säure, grüner Apfel, weiche Mineralik (lt. Price), Orangenzesten, elegant
2. Pfirsich, lange auf der Zunge, gut eingebundene Säure, langer Abgang, wuchtig-schmelzig
3. Widerspruch zur Nase: herb, keine Süße, Bittermandel, Orangat, zestig -> könnte als Rotwein durchgehen; sehr wuchtig, Kräuterbitter, Hauch von Medizin
4. Röstaromen

Eindruck nach 24h:
1. Nase gleich; Gaumen: elegant, Hauch von Orangenmarmelade
2. Nase wuchtig; Gaumen: Pfirsich
3. Nase und Gaumen: Honigbrot-Assoziation bleibt
4. Nase und Gaumen: Röstaromen bleiben

FAZIT:
Favoriten sind 1. und 2. mit einem sehr guten Gesamteindruck. Schlank bis kräftig. "Alte" Weine müssen also nicht immer schon nach ein paar Jahren Altersnoten haben und "speziell" werden ... von diesen 2006ern hatte kein einziger Firnisnoten! Eine tolle Runde!

Infos:
http://www.schmelzweine.at
http://www.weingutprager.at
http://www.hirtzberger.at
http://www.jurtschitsch.com

Sonntag, 21. März 2010

Verkostung am 21.03.10
Weißwein quer - global

1. Schmelz, Grüner Veltliner LoibnerGärtner Federspiel, 2007, 12,5%
    Joching, Wachau/Österreich
2. Manz, Riesling Spätlese trocken Niersteiner Hipping, 2007, 13%
    Weinolsheim, Rheinhessen/Deutschland
3. La Parrina, (Trebbiano, Sauvignon und Chardonnay) Bianco Parrina DOC 2007, 13,5%
    Maremma, Toskana/Italien
4. Springfield Estate, Sauvignon Blanc Life from Stone, 2008, 12,5%
    Ridge Vineyards/Südafrika

Farbe:
1. strohgelb, grünliche Reflexe
2. goldgelb
3. goldgelb, moussierend
4. hellgelb, grünliche Reflexe, fast wässrig

Erste Nase:
1. Sternfrucht, Mineralik, frisch
2. fett-schmelzig, Honig, überreife Ananas
3. Biskuit, -> unser Bild: Erdbeer-Sahne-Roulade
4. Paprika, Holunder

Zweite Nase:
1. Mineralik, nasser Stein
2. Honig, Ananas
3. Kamillentee mit Honig, Blüten (später: Datteln)
4. schwarze Johannisbeere

Gaumen:
1. weißer Pfeffer, gutes Säuregerüst, Mineralik, frisch, Frucht (Apfel, Birne) am Ende
2. Orange, Aprikose, gut eingebundene Säure, fett-schmelzig, Abgang Mandarine
3. Rumtopf, Zwetschgenmus
4. grüne Paprika pur

FAZIT:
Weißwein aus Italien ist für 3PWC weiterhin schwierig! Einfach zu sonnig, um finessreiche, vielschichtige Weißweine hervorzubringen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, wir haben noch keine wirklich überzeugende entdeckt). Stick with red wine! Life from Stone würde prima zu fettem Fisch, z.B. Lachs, passen.

Infos:
http://www.schmelzweine.at
http://www.manz-weinolsheim.de
http://www.parrina.it
http://www.springfieldestate.com


Samstag, 27. Februar 2010

Verkostung am 27.02.10
Deutschland: Top-Rieslinge

1. Heymann-Löwenstein, Riesling Schieferterrassen, 2007, 12,5%
    Winningen, Mosel/Deutschland
2. Molitor, Riesling Zeltinger Sonnenuhr Kab., Ed. Dallmayr, 2007, 11,5%
    Bernkastel-Wehlen, Mosel/Saar/Ruwer/Deutschland
3. Egon Müller, Riesling Scharzhof QbA, 2008, 10,5%
    Wiltingen, Saar/Deutschland
4. Kühn, Riesling Quarzit, 2008, 11,5%
    Oestrich-Winkel, Rheingau/Deutschland

Farbe:
1. goldgelb
2. strohgelb
3. glanzhell, leicht moussierend
4. goldgelb

Erste Nase:
1. Pfirsich, Mineralik, malzig -> unser Bild: Ricola Kräuterbonbon
2. frisch, Zitrusnoten
3. zart, Holunder
4. Aprikose

Zweite Nase:
1. Pfirsich, Mineralik tritt mehr hervor
2. Erbsenmus, aber nicht unangenehm; Frucht und Körper kommen langsam
3. Holunderblüten, Birne, Quitte, elegant
4. nasse Schiefertafel, staubig, wenig bis keine Frucht

Gaumen:
1. schmelzig, macht warme Kehle (lt. Cooper), könnte evtl. mehr Säure vertragen, sehr fruchtig, Pfirsich
2. mineralisch, Zitrusnoten, Blüten, gutes Säurespiel
3. anfangs wie Holunderlimonade, Akazienhonig, dann aber fast zestig im Abgang
4. sehr mineralisch, im Abgang starke Zitrusnoten

FAZIT:
Heymann-Löwenstein machte für uns das Rennen! Ein sehr runder, vielschichtiger, toller Wein. Der Bio-Wein von Kühn konnte uns dagegen weniger überzeugen: zu eindimensional und wenig fruchtig.

Infos:
http://www.heymann-loewenstein.com
http://www.markusmolitor.com
http://www.scharzhof.de
http://www.weingutpjkuehn.de

Freitag, 5. Februar 2010

Verkostung am 05.02.10
Weißwein quer

1. Agricolas Costamolino, Vermentino di Sardegna, 2008, 13,5%
    Serdiana, Sardinien/Italien
2. Gritsch, Riesling 1000 Eimerberg Federspiel, 2007, 12,5%
    Spitz, Wachau/Österreich
3. Borell-Diehl, Grauer Burgunder Alte Reben, 2008, 14%
    Hainfeld, Pfalz/Deutschland
4. Schloss Gobelsburg, Grüner Veltliner Steinsetz Reserve, 2008, 13%
    Gobelsburg, Kamptal/Österreich

Farbe:
1. frisches Olivenöl
2. strohgelb mit grünen Reflexen
3. dunkles gelb, altgold mit rötlichen Reflexen
4. glanzhell mit grünlichen Reflexen

Erste Nase:
1. Apfel, Stachelbeere, leichte Zitrusnoten
2. feuchte Erde, vegatabil, Alpecin
3. wuchtig, leicht süß, Banane, leichter Butterscotch -> unser Bild: BananaSplit
4. Birne, Quitte, kreidige Mineralität (lt. Price)

Zweite Nase:
1. fruchtig-schnapsig, Williamsbirne
2. Schiefer, Mineralik
3. wie erste Nase
4. Birne, elegant

Gaumen:
1. alkoholisch, verdampft quasi im Mund, Alkohol erdrückt Frucht, Säute und Körper
2. Zitrusnoten, Mineralik, changiert zwischen fruchtig-mineralisch, spannend!
3. leichter Körper, hefig, etwas enttäuschend
4. weißer Pfeffer, viel weniger Frucht als Nase vermuten läßt

FAZIT:
Für 3PWC einmal mehr der Beweis, dass italienische Weißweine (vor allem aus so heißen Gebieten wie Sardinien) einfach nichts für uns sind! Der starke Alkoholgeschmack übertüncht alles! Keine Finesse, keine Vielschichtigkeit, kein Trinkvergnügen! Allgemein: bei dieser Verkostung war eine große Diskrepanz zwischen Nase und Gaumen festzustellen. So hatten wir dem Riesling anfangs keine Chance gegeben - danach stellte er sich  jedoch als unser Favorit heraus!

Infos:






Freitag, 1. Januar 2010

Verkostung am 31.09.08
Borell-Diehl Weißweine quer

1. Borell-Diehl, Riesling Spätlese trocken Edesheimer Forst, 2007
    Hainfeld, Pfalz/Deutschland
2. Borell-Diehl, Chardonnay Kabinett Hainfelder Letten, 2007
3. Borell-Diehl, Sauvignon-Blanc Himmelau, 2007
4. Borell-Diehl, Grauburgunder Hainfelder Letten Alte Reben, 2007

Farbe:
1. zitrusgelb
2. zitrusgelb
3. strohgelb, grünliche Reflexe, leicht moussierend
4. rotgold

Erste Nase:
1. Pfirsich, exotische Früchte, Mineralik
2. steinig-mineralisch, Vanilletöne, Birne
3. Stachelbeere, Paprika, Holunder
4. stoffig-karamellig

Zweite Nase:
1. typische Riesling-Nase, Pfirsich
2. zarte Nase, mehr Mineralik als vorhin, weniger Frucht
3. grüne Paprika, Pfeffer
4. verhalten, Karamell, leicht hefig

Gaumen:
1. Pfirsich, lebendige Säure, mittlerer Körper und Abgang, Zitrusnoten im Abgang
2. reife Ananas, Birne
3. grüner Paprika (Paradebeispiel, wenn sich jemand diesen Geschmack bei Wein nicht vorstellen kann), Zitrusnoten, Mineralik, recht langer Abgang
4. rauchig-karamellig, Vanille, Röstarmomen, nicht ganz rund

FAZIT:
Weine, die Spaß machen - vor allem, wenn man dabei noch den Preis betrachtet: von 4,20 € für den Chardonnay bis 6,40 € für den Grauburgunder. Ein tolles Preis-leistungs-Verhältnis!

Infos und Bestellung:
http://www.borelldiehl.de/home/index.html

Sonntag, 27. Dezember 2009

Verkostung am 27.12.09
Weißwein quer - 4 Sorten, 4 Länder

1. Tokara, Sauvignon Blanc Walker Bay, 2007, 14%
    Stellenbosch/Südafrika
2. Knoll, Riesling Loibner Federspiel, 2007, 12,5%
    Spitz, Wachau/Österreich
3. Ronco dei Tassi, Vino Bianco, 2007, 13,5%
    Cormons/Italien
4. Chateau Viella, Pacherenc du Vic-Bilh, 2006, 13,5%
    Viella/Frankreich

Farbe:
1. sehr blass, fast weiß-gräulich
2. klares goldgelb
3. goldgelb, grünliche Reflexe
4. goldgelb, fast schon honigfarben

Erste Nase:
1. grüner Paprika, Feuerstein, Zitrusnoten
2. leichte Petrolnoten, Honig
3. pudrig-schmelzig, aber nicht fett
4. Tannenwald, Karamell, Butterscotch

Zweite Nase:
1. grüner Paprika
2. "smokey honey", Firnisnoten
3. rosig-blumig, purdig-schmezig
4. Lösungsmittel, Kleber, Leim -> unser Bild: "Meister Eder macht Karamellbonbons"

Gaumen:
1. grün, sehr gute Struktur, gut eingebundene Säure, Mineralik am Ende, Paprika, Granny Smith
2. aus der Balance, Zitrusnoten im Abgang
3. unterschiedliche Geschmacksetappen: rauchig, Rosenblätter, Terpentin
4. liegt auf der Zunge, Zitrusnoten, Mandarine, nicht karamellig, eher holzig

FAZIT:
Der große Name Knoll - wenn auch "nur" ein Federspiel - enttäuschte uns diesmal. Entweder war der Wein falsch gelagert oder hatte einen kleinen Hau - denn bei 2007 schon deratrige Firnis zu schmecken, war nicht unser Fall. Der Südafrikaner gefiel gut!


Infos:
http://www.tokara.co.za/winefarm/index.cfm
http://www.loibnerhof.at
http://www.roncodeitassi.it
http://www.chateauviella.com



Samstag, 19. Dezember 2009

Verkostung am 19.12.09
Weißwein Austria quer

1. Lehensteiner, Grüner Veltliner Hinterkirchen, 2006, 13%
    Weißenkirchen, Wachau/Österreich
2. Hirtzberger, Riesling Steinterrassen Federspiel, 2007, 12,5%
    Spitz, Wachau/Österreich
3. Nothnagl, Weißburgunder Steinborz Smaragd, 2006, 14%
    Spitz, Wachau/Österreich
4. Rabl, Sauvignon Blanc Vinum Optimum, 2006, 13%
    Langenlois, Kamptal/Österreich

Farbe:
fast identische Farbe bei allen vier Weinen - strohgelb, mit grünlichen Reflexen

Erste Nase:
1. rauchig-mineralisch, Hähnchenfleisch, Fruchtnoten
2. fruchtig, Pfirsich-Maracuja, mineralisch -> unser Bild: Granini Multivitaminbonbon
3. schmelzig-fruchtig, Ananas, Aprikose
4. mehliger Apfel, steinig-mineralisch

Zweite Nase:
1. metallisch, Assoziation zu Apfelessig
2. schöne, elegante Frucht, Pfirsich-Maracuja bleibt
3. Fruchtkorb, leichte Karamelltöne, schmelzig
4. Erbsenschoten, Apfelmost

Gaumen:
1. ein OK-Wein, aber was will er uns sagen?
2. wirkt frisch, jung, elegant-fruchtig, Zitrusnoten im Abgang
3. sehr schmelzig, rund, intensiv, wuchtig, sehr langer Abgang, weniger karamellig jetzt, eher intensive Frucht
4. vegetabil, Paprika

FAZIT:
Hirtzberger und Nothnagl waren hier die klaren Favoriten. Nothnagl dabei mit einem fantastischen Preis-Leistungs-Verhältnis!

Infos:
http://www.hirtzberger.at
http://www.lehensteiner-wachau.at
http://www.nothnagl.at
http://www.weingut-rabl.at

Dienstag, 1. Dezember 2009

Verkostung am 01.12.09
Weißwein quer

1. Alphart, Rotgipfler Rodauner, 2007, 13,5%
    Traiskirchen, Thermenregion/Österreich
2. Gobelsburg, Riesling Urgestein, 2007, 12%
    Langenlois, Kamptal/Österreich
3. Hahnmühle, Weißburgunder Spätlese trocken Gäseritsch, 2007, 12,5%
    Mannweiler-Cölln, Nahe/Deutschland
4. Rabl, Grüner Veltliner Käferberg, 2006, 14%
    Langenlois, Kamptal/Österreich

Farbe:
1. strohgelb, mit grünlichen Reflexen
2. strohgelb
3. goldgelb
4. goldgelb

Erste Nase:
1. Pfirsich, mineralisch
2. mineralisch-floral, "Tannennadelbad" (lt. Waterhouse)
3. Holunder
4. Fruchtkorb, Exotik, leicht rauchig

Zweite Nase:
1. Pfirsich, Mineralik, feine Struktur erkennbar
2. Salbei, Floralnoten, Holunderblüten
3. fruchtig-schmelzige Mineralik
4. Karamell (nicht Vanille), cremig

Gaumen:
1. Pfirsich, leicht schnapsig im Abgang, liegt unter der Zunge
2. Mandarinenzesten, Säure, bittrig, Nase erweckt anderen Eindruck
 -> anders, als dieser Wein sonst schmeckt: fehlerhaft?
3. keinerlei Struktur, lack
4. rauchig-karamellig, schmelzig
  
Infos:
http://www.alphart.com/index.html
http://www.gobelsburg.at
http://www.weingut-hahnmuehle.de
http://www.weingut-rabl.at